Mittwoch, 25. Mai 2011

Von Pueblos Jovenes über die "Weiße Stadt" zum Ursprung vom Pisco

Meine Eltern kannten nun die "reiche"/westliche Seite von Lima. Jedoch wollte ich ihnen gerne den größeren Teil von Lima zeigen. Am besten ließ sich das mithilfe von Alios Kennerknechts Alternative Stadtrundfahrt bewerkstelligen. Im Verlauf der Tour erhielten wir viele Informationen und Eindrücke von Lima, ihrer Entwicklung und Geschichte. Zudem bestand die Gruppe aus sehr interessanten Teilnehmer. Ein Reisebuchautor, eine ehemaliger deutscher Bürgermeister und ein mexikanisch/deutscher Freiwilliger waren unteranderem vertreten.
Im Anschluss daran ging es direkt weiter zur weißen Stadt Miras... ok Arequipa. Eine aus weißem Vulkanstein erbaute Stadt, die nachts durch ein prächtiges Lichtspiel wunderschön wirkt. Doch auch tagsüber hat die Stadt ihre Reize, wie z.B. das Kloster Santa Catalina (Wird im Buch "Das Paradies ist anderswo" von Mario Vargas Llosa erwähnt).
  Man kann sagen, eine Stadt in der Stadt. Vor 150 ein Kloster nach meinem Geschmack. Ausgiebige und freizügige Feiern standen auf dem Alltagsprogram. Doch dann kam ein europäischer Bischof und machte der großen Party den Graus. 








 
Am Abend traf ich mich mit anderen Weltwärtsler(-innen[für die Genderbehafteten unter euch]).  Zufälliger weise kamen Freya und ich auf unsere kommenden Reiseziele zu sprechen. Es ergab sich dass sie als nächstes nach Puno fahren wolle und so bestand für mich die Möglichkeit einen Hostalschlüssel, den ich unbewusst aus Puno mitgehen ließ, wieder zurück zubringen lassen. AUSSERDEM hatte meine Mutter ihren auch so geliebten Reiseführer in Puno vergessen(an dieser Stelle verweise ich auf den Blogeintrag "Die Reise zu viert (bearbeitete Version) und das 11 Foto und hatten wir die Chance ihn wiederzubekommen(was auch klappte!). 

Am nächsten Morgen wurden meine Eltern und ich um drei abgeholt und es ging zum Colcacanyon. Nach einem Stopp am Cross de Condor(die große und erfolgreiche Suche nach einem Kondor) war wandern war angesagt. Der erste Tag war geprägt von Abstieg, Abstieg und noch mal Abstieg. Natürlich bei praller Sonne und fehlendem Schatten. Ok, Nachmittags erreichten wir den Grund des Canyons und dort erwartete uns eine fruchtbare und schattige Vegetation. Für uns dominierten verschiedene Kakteenarten, Feigenbäume und STEINE die Landschaft. Dank unseres Guide entdeckten wir noch viele andere Pflanzen und erfuhren deren Heil- oder "SCHRECKLICHEN" Nebenwirkungen.
 
Nach sieben Stunden erreichten wir in der Dämmerung unser Nachtlager in einer Oase. Dort erwartete uns eine schöne kalte Dusche, ein Pool und ein leckeres Abendbrot. Unser Führer verabschiedete sich mit den Worten: "Wir sehen uns morgen früh um fünf am Pool, abmarschbereit!". Somit ging es auch recht schnell ins Bett.
Um fünf ging es auf 1400 m.ü.NN. los. Nach 2,5 Stunden erreichten wir die 3.500  Marke OHNE FRÜHSTÜCK! Vielleicht schmeckte uns deswegen das anschließende Frühstück umso besser.
















 


Weiter ging es nach Ica, seinem Wein und die Huacachina. Auf der höchsten Sanddüne ließen wir den Tag/ Urlaub ausklingen...




  FAST! Denn noch war er nicht ganz um.


Einen Tag später fuhren wir weiter nach Paracas um uns den beeindruckenden Nationalpark anzugucken. Trotz des Nationalparkstatus ist es einer großen Firma möglich mitten im Park Salz abzubauen und das geförderte Produkt per LKW an den sich im selbigen Park befindlichen Anleger zu transportieren. Das beim Abbau Fossile zerstört werden und die 100 täglichen LKWs die Umwelt belasten ist dabei wohl eher nebensächlich. Naja wie man hier sagen würde "Poderoso caballero es Don Dinero", Geld regiert die Welt. Natürlich schauten wir uns am folgenden Tag noch die naheliegenden Islas Galletas (auch bekannt als: Die Galapagos Inseln für Arme) an.






Nun ging es wieder nach Lima und dem Ende des wunderbaren Urlaubs entgegen.

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